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Psychische Probleme

Was sind psychische Probleme?

Dieses Themengebiet ist sehr weit gefasst. Es umschließt zum einen Probleme in Form von Depressionen, Ängsten und Paranoia. Aber auch genetisch bedingte “Erkrankungen” des Geistes wie Autismus, Trisomie 21 oder das Tourette-Syndrom. Ganz allgemein gesagt: deutliche Abweichungen von der gesellschaftlichen oder medizinischen Normvorstellung psychischer Funktionen. Betroffen sind das Denken, das Fühlen und die Wahrnehmung, sowie potentiell auch das Verhalten.

 

Sprecht darüber!

Sobald es um psychische Probleme, wie beispielsweise Depressionen, geht, ist es  ein erster Schritt sich diesen Umstand überhaupt erstmal einzugestehen. Doch damit allein ist es nicht getan – Denn genau das ist es, was ihr in keinem Fall sein solltet: allein damit. Auch wenn es für die meisten sehr schwer ist, weiht andere in eure Situation ein. Es scheint zwar unlogisch, dennoch fühlt es sich oft schwerer an, sich der eigenen Familie anzuvertrauen als den besten Freunden.

Zudem gibt es an vielen Schulen, Hochschulen und Universitäten Vertrauenslehrer oder idealerweise Schulpsychologen, die euch, als Anlaufstelle außerhalb eures Familien- und Freundeskreises, mit Rat und Tat zur Seite stehen und über weitere Hilfsmöglichkeiten informieren können. Auch hilft es oft schon mit jemandem halbwegs Fremden über seine Probleme zu reden, so banal sich das auch anhören mag. An dieser Stelle sind Vertrauenslehrer und Schulpsychologen eine gute Anlaufstelle, wenn man seine Freunde und Familie erst einmal aus der Sache heraushalten möchte.

Dennoch solltet ihr diesen Schritt in jedem Fall gehen und alle einweihen, die euch wirklich nahe stehen, nicht nur, damit diese euch Helfen können, sondern auch, damit sie in den entsprechenden Situationen verstehen, warum ihr euch verhaltet, wie ihr euch verhaltet und wie sie damit und mit euch umgehen sollen. Das Beste ist und bleibt jedoch, sich (bei entsprechendem Bedarf) zusätzlich professionelle Hilfe bei Psychologen und etwaig spezialisierten Therapeuten zu suchen. Für bereits Berufstätige und solche, die keine schulische Einrichtung jedweder Art mehr besuchen, gilt dies natürlich genauso. Mit dem einzigen Unterschied, dass der erste Anlaufpunkt im sozialen Umfeld oder direkt bei einem Psychologen liegt.

Auch du willst deine Geschichte zum Thema Selbstakzeptanz erzählen? Immer her damit! Wir wollen sie hören. Lies hier, wie du mitmachen kannst. Mehr